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Reifen-Berater

Wir filtern passende Modelle nach dem Untergrund unter Deinem Setup, Laufradgröße und Reifenbreite.

Einsatzgebiet entspricht deinem Untergrund (Allroad): Der klassische Gravel-Alltag: Wechsel zwischen Straße, Waldweg und festem Schotter ohne täglichen Reifenwechsel. Gesucht sind Semi-Slicks oder mittelhohe Mittelstollen, die auf Asphalt noch effizient rollen, in der Kurve aber genug Schulter für lockeres Material liefern — oft die erste Wahl für 38–45 mm Aufbau.

  • Schwalbe passt zur Breite

    G-One R Pro

    Schneller Race-Gravelreifen mit niedrigem Rollwiderstand.

    • Tubeless Ready
    • Addix Race Compound
    • Super Race Carcass
    Verfügbare Breiten: 40 mm, 45 mm
    Details & Hersteller

    Der G-One R Pro ist Schwalbes Race-Spitzenmodell und löst den älteren G-One Speed im Wettkampf-Segment ab. Der durchgehend filigrane Stollensaum hält den Rollwiderstand auf Asphalt nahezu auf Slick-Niveau, gleichzeitig liefern feine Schulterstollen genug Halt für trockene Schotterpisten und Forstwege. Die Super-Race-Carcass ist auf Tubeless-Aufbauten optimiert (60 TPI, sehr leichte Karkasse) — auf groben Wurzelpisten ist sie klar überfordert. Ideal für Marathon-Rennen und Wettkampf-Trainings auf gemischtem Asphalt-/Schotter-Mix.

    Über Schwalbe: Schwalbe ist der deutsche Reifenhersteller aus Reichshof-Wehnrath, gegründet 1973 als Tochter der Bohle-Familie. Die G-One-Familie gilt seit Jahren als Referenzklasse im europäischen Gravel-Markt.

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  • WTB passt zur Breite

    Byway

    Road-Plus mit glattem Mittelband und feinen Schulterstollen.

    • TCS Light
    • Dual DNA
    • File-Tread Center
    Verfügbare Breiten: 34 mm, 40 mm, 44 mm, 47 mm
    Details & Hersteller

    Der WTB Byway ist der prototypische Road-Plus-Reifen — gemacht für Setups, die ihre Hauptzeit auf Asphalt verbringen, aber gelegentlich auf Schotter und Forstwegen ausweichen. Das durchgehende File-Tread-Mittelband rollt fast wie ein Slick, kleine Schulterstollen geben in der Schräglage zusätzlichen Halt. Die TCS-Light-Karkasse ist ein guter Kompromiss aus geringem Gewicht und ausreichender Pannensicherheit. Besonders beliebt in 650b×47 für klassische All-Road-Bikes mit Reifenfreiheit nach unten.

    Über WTB: Wilderness Trail Bikes (WTB) wurde 1982 in Mill Valley/Kalifornien gegründet und gilt als einer der Pioniere im US-Mountainbike-Markt. WTB hat den 650b-Standard im Gravel-Segment maßgeblich mitgeprägt.

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  • Continental passt zur Breite

    Terra Competition Trail Grip

    Griffiger Allrounder mit ProTection-Pannenschutz.

    • BlackChili
    • ProTection
    • Tubeless Ready
    Verfügbare Breiten: 40 mm, 45 mm
    Details & Hersteller

    Der Terra Competition Trail Grip schließt im Continental-Portfolio die Lücke zwischen dem rollfreudigen Terra Speed und dem grobstolligen Terra Adventure. Mittelhohe, dichter angeordnete Stollen liefern ausreichend Grip auf gemischtem Schotter, Waldweg und kürzeren Trails, ohne den Rollwiderstand auf Asphalt komplett zu zerstören. Die ProTection-Karkasse ist 3-lagig aufgebaut, der BlackChili-Compound ist Continentals Premium-Mischung mit hervorragendem Kompromiss aus Grip, Rollen und Verschleiß. Eine der besten Wahlen für ungewisse Allroad-Strecken.

    Über Continental: Continental fertigt Fahrradreifen seit 1892 in Deutschland und betreibt das einzige rein deutsche Großwerk für Hochleistungs-Reifen in Korbach. BlackChili-Compound und ProTection-Karkasse zählen zum Industriestandard.

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  • Maxxis passt zur Breite

    Rambler EXO

    Vielseitiger Tourenreifen mit gleichmäßigem Mittelsteg.

    • EXO Protection
    • MPC / Dual Compound
    • Tubeless Ready (650b)
    Verfügbare Breiten: 40 mm, 45 mm, 47 mm, 50 mm
    Details & Hersteller

    Der Maxxis Rambler ist der heimliche Klassiker im US-Gravel-Markt und auch in Europa weit verbreitet. Sein gleichmäßiges Stollenmuster mit deutlichen Schulterblöcken sorgt für einen ruhigen Lauf bei voller Schräglagen-Stabilität — er funktioniert genauso gut auf trockenem Schotter wie auf festen Waldböden. Die EXO-Karkasse ist eine bewährte Pannenschutz-Schicht für Touren-Einsätze. In 700c liefert BC die MPC-Drahtreifen-Variante (40–50 mm), in 27,5″ den Faltreifen mit Dual-Compound (40 / 47 mm) — beide mit identischer EXO-Schutzlage.

    Über Maxxis: Maxxis ist ein taiwanesischer Reifenkonzern (Cheng Shin Rubber, gegründet 1967) und einer der weltweit größten Hersteller von MTB- und Gravel-Reifen. Die EXO-Karkasse hat sich als robuster Quasi-Standard etabliert.

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  • Panaracer passt zur Breite

    GravelKing SS

    Semi-Slick mit schnellem Mittelband und feinen Schulterstollen.

    • ZSG Compound
    • Tubeless Compatible
    • Aramid Belt
    Verfügbare Breiten: 32 mm, 35 mm, 38 mm, 43 mm
    Details & Hersteller

    Der GravelKing SS war einer der Reifen, die die Gravel-Welle ab 2015 erst losgetreten haben. „SS“ steht für „Semi-Slick“ — ein nahezu glattes Mittelband für extrem niedrigen Rollwiderstand und feine Schulterstollen für Schräglagen-Halt. Die ZSG-Compound-Mischung läuft kühl und langlebig, der Aramid-Pannenschutzgürtel ist solide. Verfügbar bis 43 mm, was ihn zum echten Allrounder macht — er deckt von schmalen Audax-Klassikern bis zu modernen 700×43-Setups ab.

    Über Panaracer: Panaracer baut seit 1952 in Marugame (Japan) Fahrradreifen. Das Unternehmen ist im Handarbeits-Bereich besonders stark — der GravelKing wurde quasi parallel zur weltweiten Gravel-Welle bekannt.

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  • Vittoria passt zur Breite

    Terreno T30 Fine Loose

    Mittel-aggressives Profil für lose Untergründe und gemischte Touren.

    • Graphene 2.0
    • Tubeless Ready
    • TNT Casing
    Verfügbare Breiten: 38 mm, 40 mm, 45 mm
    Details & Hersteller

    Der Terreno T30 Fine Loose ist Vittorias Allrounder mit klarer Tendenz zum losen Schotter und weichem Waldboden. Mittelhohe Stollen mit ausreichender Beabstandung sorgen für guten Selbstreinigungs-Effekt, ohne dass der Reifen auf festem Untergrund zu unruhig läuft. Das Graphene-2.0-Compound ist Vittorias Lösung für den Zielkonflikt zwischen Grip, Rollen und Haltbarkeit — dem Reifen ist das spürbar gut bekommen. Die TNT-Karkasse ist tubeless-erprobt und bietet ein ausgewogenes Pannenschutz-Niveau.

    Über Vittoria: Vittoria ist ein italienischer Reifenhersteller mit Sitz in Brembate (Bergamo), gegründet 1953. Die Graphene-2.0-Mischung war der erste industriell verfügbare Graphen-Compound im Fahrrad-Bereich.

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  • Pirelli passt zur Breite

    Cinturato Gravel Hard Terrain

    Hard-Terrain-Profil für gemischte Touren und Bikepacking (2er-Set).

    • SpeedGRIP
    • TLR
    • 120 TPI
    Verfügbare Breiten: 40 mm, 45 mm, 50 mm
    Details & Hersteller

    Der Cinturato Gravel Hard Terrain ist Pirellis Antwort auf trockene, harte Schotterpisten — flache, dicht stehende Stollen für gleichmäßigen Lauf und konstanten Grip auf festem Untergrund. Die SpeedGRIP-Compound-Mischung ist auf möglichst geringen Rollwiderstand bei vertretbarer Lebensdauer optimiert. Mit 120 TPI ist die Karkasse besonders feinfühlig — Komfort und Pannenschutz auf Touren-Niveau. Praktisch: BC liefert das Modell als 2er-Set, was beim Tubeless-Aufbau Geld spart.

    Über Pirelli: Pirelli ist seit 1872 in Mailand ansässig — die Cinturato-Linie kehrt das Konzept aus dem Auto-Bereich (Allwetter-Compound) ins Fahrradsegment um. Produktion erfolgt in Europa, Entwicklung im Pirelli Cycling Lab in Bollate.

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  • Continental passt zur Breite

    Terra Speed ProTection

    Race-Gravelreifen mit sehr niedrigem Rollwiderstand für trockene Strecken.

    • BlackChili
    • ProTection
    • Tubeless Ready
    Verfügbare Breiten: 35 mm, 40 mm
    Details & Hersteller

    Der Terra Speed ist Continentals direkter Race-Wettkampfreifen und steht im Schwesternverhältnis zum Trail Grip — gleicher BlackChili-Compound, gleiche ProTection-Karkasse, aber deutlich flacheres Profil. Auf trockenem Asphalt und gepflegtem Schotter rollt er auf Slick-Niveau, bei Nässe oder auf weichem Boden geht ihm jedoch sichtbar der Halt aus. In 35 mm ist er ein klassischer Cyclocross-Race-Reifen, in 40 mm der modernere Gravel-Race-Standard. Empfehlung für Wettkampf-Tage mit klarem Wetter und kontrolliertem Untergrund.

    Über Continental: Continental fertigt Fahrradreifen seit 1892 in Deutschland und betreibt das einzige rein deutsche Großwerk für Hochleistungs-Reifen in Korbach. BlackChili-Compound und ProTection-Karkasse zählen zum Industriestandard.

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Dein Setup

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kg

Fahrer:in inkl. Bekleidung, Bike & Gepäck

mm

Tatsächlich gemessene Breite

Laufradgröße
Untergrund

Hintergrund

Welcher Gravel-Reifen passt zu deinem Einsatzgebiet?

Gravel-Reifen sind ein Spagat zwischen Rollwiderstand auf festem Untergrund und Grip im losen Gelände. Profil, Karkasse und Reifenbreite bestimmen, wo der Reifen seine Stärken hat — und wo er an Grenzen kommt. Das passende Modell hängt davon ab, wie viel Asphalt-Anteil du fährst, ob du Pannen­schutz oder maximalen Grip priorisierst und wie viel Volumen dein Rahmen freigibt. Unser Berater zeigt alle zur Kombination aus Untergrund und Laufrad passenden Modelle aus einer kuratierten Datenbank (15 Familien — mehrere Breiten pro Modell möglich).

Profil und Stollen

  • Slick / File-Tread: Schnell auf Asphalt und glattem Schotter, ideal für Pendel- und Schnellstraßen-Touren mit kurzen Off-Road-Abschnitten. Auf losem Untergrund klar im Nachteil.
  • Allroad / Semi-Slick: Mittlere Mittelstollen für ruhigen Lauf, ausgeprägte Schulterstollen für Grip in Kurven. Der Universal-Reifen für die meisten Gravel-Touren.
  • Trail / Mud: Aggressives Stollenprofil für Matsch, lose Schotter­kurven und Wurzelpassagen. Tauscht Speed gegen Sicherheit — wer viel Asphalt fährt, merkt den Roll­widerstand deutlich.

Reifenbreite und Laufradgröße

700 × 38–42 mm ist für die meisten Gravel-Setups der Sweet Spot zwischen Speed und Komfort. Ab 45 mm wird's deutlich Off-Road-tauglicher und du kannst mit weniger Druck fahren. 27,5″-Aufbauten (650b × 47–55 mm) eignen sich besonders für Bikepacking, ruppiges Terrain und kleinere Rahmen­größen — sie haben mehr Volumen bei ähnlichem Außendurchmesser wie 700 × 40.

Tubeless oder Schlauch?

Tubeless erlaubt deutlich weniger Druck (mehr Grip & Komfort) und schließt kleine Durchstiche selbst — der heutige Standard für ernsthaftes Graveln. Auf Touren mit häufigen Reifenwechseln oder leichten Aufbauten bleibt Schlauch die einfachere Wahl, dann aber mit etwas mehr Druck und hochwertigem Pannen­schutz im Reifen.

Wann lohnt sich der Reifen­wechsel?

Wenn die Mittelstollen sichtbar abgerundet sind oder die Karkasse durch viele Schnitte/Pannen weich wird, ist Zeit für einen neuen Satz. Auch ein Wechsel zwischen Sommer- und Winter-/Matsch-Reifen kann sich lohnen, wenn der Untergrund sich saisonal stark ändert.

FAQ

Häufige Fragen

Welche Reifenbreite passt in meinen Rahmen?

Schau auf den Aufkleber an Sitzstrebe oder Gabel — dort steht die maximale Reifenfreiheit (z. B. „Max 45c“). Ohne Aufkleber gilt: 5–6 mm Sicherheitsabstand zu Kettenstreben und Bremssattel reichen meist. Modern Gravel ab 2022 verkraftet typisch 700×45 oder 650b×50 mm; klassische Cyclocross-Rahmen dagegen oft nur 700×38 mm.

Slicks oder File-Tread auf Schotter — geht das?

Ja, auf festem Schotter und Forstwegen sind Slicks oder File-Tread-Reifen erstaunlich schnell, weil weniger Walkarbeit verbraucht wird. Sobald loses Geröll, Nässe oder feinkörniger Schotter ins Spiel kommen, fehlt der Grip an den Schultern — dann sind Allroad-Profile mit ausgeprägten Eckstollen klar überlegen.

Tubeless: Lohnt sich der Umstieg wirklich?

Auf Schotter fast immer. Du fährst typisch 0,3–0,5 bar weniger als mit Schlauch, hast besseren Grip, weniger Vibration und kleinste Durchstiche dichten sich selbst ab.

Nachteile: Initialaufwand (Felgenband, Tubeless-Ventile, Dichtmilch), die Milch muss alle 4–6 Monate erneuert werden, größere Schnitte brauchen einen Plug oder einen Schlauch als Backup. Wer Touren > 100 km fährt, sollte Plug + Mini-Pumpe trotzdem dabei haben.

Wie lange hält ein Gravel-Reifen?

Typisch 3.000–6.000 km, je nach Profilhöhe, Karkasse und Untergrund-Mix. Aggressive Stollen-Reifen verschleißen auf Asphalt deutlich schneller als auf reinem Schotter. Wechselzeitpunkt: Wenn die Mittelstollen sichtbar abgerundet sind, die Karkasse weiche Stellen zeigt, oder du in einer Saison mehr als drei Tubeless-Plugs in einem Reifen hast.

Kann ich vorne und hinten unterschiedliche Reifen fahren?

Ja, ist sogar üblich bei Race- und Marathon-Setups: vorne ein Reifen mit ausgeprägtem Schulterprofil für Kurven-Grip, hinten ein schnellerer mit flacherem Profil für Vortrieb. Wichtig: gleiche Karkasse beziehungsweise gleicher Drucksbereich, sonst fühlt sich das Bike asymmetrisch an und reagiert in Kurven unsauber.

Was bedeuten 60 TPI vs. 120 TPI auf der Flanke?

TPI (Threads per Inch) gibt die Fadendichte der Karkasse an. 60 TPI ist robuster und meist günstiger, fühlt sich aber etwas „blockiger“ an und rollt minimal schwerer. 120 TPI ist geschmeidiger, formt sich besser an Untergrund-Unebenheiten an und rollt schneller — dafür empfindlicher gegen Stiche. Für reines Touren-Gravel ist 60 TPI eine sehr solide Wahl.